" Und da war das erste Mal eigentlich dieser Wunsch... einfach nicht mehr da sein, einschlafen und nicht mehr aufwachen."

Viele Kinder und Jugendliche waren über Jahre hinweg im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingesperrt.

Sie alle wurden aus den verschiedensten Gründen eingeliefert, auch wenn diese ihnen nicht immer bekannt oder verständlich waren. Doch eines hatten sie alle gemeinsam, niemand von ihnen war freiwillig dort und alle wollte diesen schrecklichen Ort schnellstmöglich wieder verlassen. Zusammmen erlebten sie eine Zeit die von Angst und Schrecken gekennzeichnet war und sie bis in die Gegenwart nachhaltig kennzeichnete.

 

Es sind bis heute nicht alle Schicksale bekannt und aufgearbeitet, doch einige teielten ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit und gaben uns somit die Möglichkeit, an ihren Erlebnissen teilzuhaben.

Sechs solcher Bioraphien, welche auf anrührende Art und Weise, die Ereignisse hinter den Mauern des Jugendwerkhofes darstllen, sind auf der Hompage der gleichnamigen Gedänkstätte zu finden.

 

 

http://www.jugendwerkhof-torgau.de/Historie/Biographien/458/#

 

 

 


 

 

 

Für uns heute ist es kaum mehr vorstellbar, welcher Situation die Betroffenen über Jahre hinweg ausgesetzt waren. Doch dadurch dass nach und nach die Wahreheit über die Ereignisse im Geschlossenem Jugendwerkhof Torgau ans Licht kommt, entsteht für uns als nachfolgende Generation eine Verantwortung  aber auch eine Gelegenheit. Nämlich die Möglichkeit aus der Vergangenheit zu lernen, die begangen Fehler nicht zu wiederholen und die Zukunft so zu gestalten, dass Menschen nie wieder ein solches Schicksal erleiden müssen.